Die meisten heute bekannten Komponisten, waren zu ihren Lebzeiten eher unbekannt, oft ungeliebt, ein Großteil von ihnen vom Publikum unverstanden. Den Komponisten Francis Thomé traf das gegenteilige Schicksal. War er doch zu seinen Lebzeiten ein anerkannter, sogar gefeierter Komponist, geriet er nach seinem Tod vollkommen in Vergessenheit. In Nachrufen aus der damaligen Zeit liest man von seiner außergewöhnlichen Begabung für kleine Salonpiècen und kurzweilige Bühnenwerke. Neuerdings erwacht ein neues Interesse an seiner raffiniert unterhaltsamen Musik und sein Werk erfährt eine Art „Revival“. Zu Recht: viele seiner Kompositionen bezaubern durch melodischen Charme und zeugen von exzellentem Handwerk.
Das 1893 entstandene Klaviertrio und die Violinsonate von 1901 erfreuten sich damals großer Beliebtheit. Bis zu seinem Tod 1909 hatte Thomé eine Berühmtheit erlangt, die noch einige Jahrzehnte überdauerte, bevor sein Name und seine Musik gänzlich in Vergessenheit gerieten. Mit der vorliegenden Aufnahme seines wunderbaren Klaviertrios möchte das Trio panta rhei den so zu Unrecht vergessenen Francis Thomé wieder in verdiente Erinnerung bringen.
Astor Piazzolla war vier Jahre alt, als seine Familie wegen der schlechten Wirtschaftslage in Argentinien nach New York auswanderte. Seine musikalische Begabung wurde früh erkannt.

